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Kambodscha .
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Ankor Thom, Phimeanakas .

Phimeanakas oder Prasat Phimean Akas, "himmlischer Tempel" ist ein Hindu-Tempel im Khleang-Stil, der Ende des 10. Jahrhunderts während der Herrschaft von Rajendravarman (von 941 bis 968) erbaut und dann von Suryavarman I  in Form einer dreistöckigen Pyramide als Hindu-Tempel. Auf der Spitze der Pyramide befand sich ein Turm, während sich am Rand der obersten Plattform Galerien. Phimeanakas befindet sich innerhalb der ummauerten Anlage des Königspalastes von Angkor Thom nördlich von Baphuon. Der Phimeanakas ist zwölf Meter hoch und hat eine Basis von 36 mal 28 Meter. Die Grundpyramide besteht aus Lateritgestein, die Aufbauten wurden aus Sandstein errichtet.

Der Tempel war der zentrale Punkt der Hauptstadt von Suryavarman I.  Die Gebäude aus seiner Regierungszeit sind von einer 600 mal 250 m großen Mauer mit fünf Gopuram umgeben und umfassen den südlichen und den nördlichen Khleang.

Der Turm war ursprünglich mit einer goldenen Zinne gekrönt. Der Legende nach verbrachte der König die erste Wache jeder Nacht mit einer Frau, die eine Nāga darstellen sollte, im Turm; während dieser Zeit durfte nicht einmal die Königin eindringen. Erst in der zweiten Wache kehrte der König mit der Königin in seinen Palast zurück. Wenn der Naga, der oberste Landbesitzer des Khmer-Landes, eine Nacht lang nicht auftauchte, war der Tag des Königs gezählt, und wenn der König nicht auftauchte, wurde sein Land von Unglück heimgesucht.

 

Die Treppe hatte Stufenhöhen von ca. 40 cm und war sehr schwer zu besteigen. Der Aufstieg Die Sicht von oben
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In und vor jedem Tempel hat es ein Unmenge von Souvenir-Verkäufern die man aber links liegen lassen sollte, denn die Preise sind komplett überrissen..   .
Ankor Thom, Prasat Preah Palilay .

Prasat Preah Palilay ist ein Tempel in Angkor Thom, 400 m nordwestlich von Phimeanakas. Dieses kleine buddhistische Heiligtum in dem bewaldeten Gebiet nördlich des Königspalastes in Angkor Thom hat eine Reihe von attraktiven Merkmalen und ist den kurzen Umweg wert.


Das Nebeneinander von hinduistischen und buddhistischen Elementen und das Fehlen von Gründungsstelen oder Inschriften machen die Datierung dieses Tempels etwas schwierig. Im Allgemeinen wird er der Regierungszeit von Jayavarman VIII. zugeschrieben, aber es scheint schwierig zu erklären, wie die buddhistischen Bilder den Bildersturm jener Epoche überlebt haben können. Vielleicht wurde er in verschiedenen Perioden gebaut: das Heiligtum in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, der Gopura im späten 13. oder frühen 14.

Auf einem sechs Meter hohen, dreistufigen Sockel steht ein ungewöhnlich steiler Prasat: ein fast schornsteinförmiger Tempelturm. Die Grundfläche dieses Turms misst fünf auf fünf Meter; vier Eingänge mit kleinen Vorhallen öffnen sich in die Haupthimmelsrichtungen, vier Treppen führen hinab.

Der Tempelturm besass wohl, anders als vergleichbare Bauten im Angkorgebiet, eine mittlerweile abgestürzte Aussenverkleidung; die Reliefreste sind von großer Schönheit. Unter den Trümmern im Turminnenraum sind Teile zweier Statuen sichtbar.


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